Barockensemble Stella Maris

 

Stella Maris wurde 2002 aus einer Gruppe Weimarer Musikstudierender ins Leben gerufen. Komplettiert wurde das Ensemble durch junge Musiker des European Union Baroque Orchestra.

Mit der Ernennung zur "Rheinsberger Hofkapelle 2003" bot sich die große Chance, sich intensiv der Musik am Hofe Friedrich II. von Preußen zu widmen. Im Zuge der Arbeit in Rheinsberg hat sich dem Ensemble im Laufe eines Jahres ein umfangreiches Repertoire mit Werken vom Hofe Friedrichs des Großen erschlossen. 
Neben dem Schwerpunkt der Kammermusik, die auch in selten zu hörenden Besetzungen wie Viola und Kontrabass vertreten ist, erstreckt sich das Repertoire bis zu groß besetzten Sinfonien und Oratorien. 
Durch intensive Beschäftigung mit zeitgenössischen Quellen wird die Basis geschaffen, um die musikalische Aussagekraft der Werke zu erschließen, die beim ersten Anblick oft verborgen bleibt. „ Sich der Herzen zu bemeistern, die Leidenschaften zu erregen oder zu stillen, und die Zuhörer bald in diesen, bald in jenen Affect zu versetzen“ (J.J. Quantz) umreißt die Motivation und das Ziel der Arbeit von Stella Maris. 


Erste Anerkennung erhielt das Ensemble mit dem Gewinn des „Gebrüder Graun Preis 2003“ sowie der Einladung, beim Symposium zur Norddeutschen Sinfonik im Oktober 2004 in Rheinsberg das Abschlusskonzert zu gestalten.
Es folgten Konzerte beim Güldenen Herbst in Weimar, bei den Göttinger Händelfestspielen und im Bacharchiv Leipzig. Als Finalisten beim York International Young Artists Competition 2005 überzeugten sie erstmals auch im Ausland.

2012 verlegte sich der Arbeitsmittelpunkt des Ensembles nach Berlin. Es folgten bemerkenswerte Aufführungen von Passionen und Oratorien in Berlin, Sachsen, Brandenburg und Niedersachen. Herauszuheben ist hierbei der Zyklus der 3 Zelenka Messen im Berliner Grunewald in den Jahren 2017-2019.

Höhepunkt im Jahr 2014 war die Musiktheaterproduktion"Il Teatro alla Moda", eine Kooperation der Universität der Künste, dem internationalen Musiktheaterensemble "I Confidenti" und des Barockensembles Stella Maris. 


Ein wichtiger Schwerpunkt von Stella Maris ist außerdem die Arbeit mit Sänger*innen, wie Juliane Schubert, Gesine Adler, David Erler, Anna-Luise Oppelt und Christina Rotherberg.


Im durch Corona geprägten Jahr 2020 kam es mit Hilfe einer Förderung des Berliner Senates zu 2 Aufführungen und der Videoproduktion von 2 Sätzen des Händel Concerto grossos op.6/11 und zu einer Aufführung von Triosonaten im Stylus phantasicus in der Berliner Lindenkirche.